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Welcome to the German Institute for Medical Cannabis

We would like to offer interested doctors and patients support to learn about the treatment options and healing powers of the Cannabis plant. We provide our network of reputable partners and we want to invite you to a consultation and evaluation interview.

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Mission Statement

The German Institute for Medical Cannabis (DIFMC) is a research and educational institution whose aim is to make scientific knowledge in the field of medical cannabis easily available and present it in a practice-oriented manner. In addition to evaluating studies, the DIFMC initiates its own research projects and makes the knowledge gained from this available to the medical community and the public.

The DIFMC conducts specialist training courses on medical cannabis for doctors, patients and pharmacists.

The content is based on the latest scientific knowledge, selected case studies and empirical reports from practice.

Research

In cooperation with independent scientists, we are working to advance research in the field of medical cannabis, to conduct our own studies and to evaluate and plausibility check existing study results.

Training

We would like to inform treating physicians, medical specialists and the public about the opportunities and risks of medical cannabis and understandably prepare and make available the knowledge gained in the area of research.

Medizinalcannabis

Die Cannabispflanze hat ein großes medizinisches Potenzial: In der Pflanze enthaltene Substanzen, die sogenannten Cannabinoide, können direkt an körpereigenen Rezeptoren andocken. Cannabinoide, Rezeptoren und körpereigene Liganden (Endocannabinoide) bilden das Endocannabinoidsystem (ECS).

Das ECS ist im menschlichen Körper fast allgegenwärtig, kann Neurotransmitter modulieren und wirkt regulierend auf viele physiologische Prozesse.

Zu den betreffenden Bereichen gehören u. a. Schmerzwahrnehmung, Gedächtnisleistung, Immunfunktion, Schlaf- Wachrhythmus, Regulierung von Stress und emotionalen Reaktionen, Neuroplastizität, Appetit und Verdauung usw. – oder, um es mit den Worten des Namensgebers des ECS, Vincenzo Di Marzo zu sagen: „Relax, eat, sleep, forget and protect“.

Aus der ubiquitären Verteilung der Rezeptoren und deren Einfluss auf fast alle wichtigen physiologischen Prozesse im Organismus ergibt sich ein breites Spektrum potenzieller Therapiemöglichkeiten, über die wir auf dieser Seite gerne näher informieren wollen.

Das Endocannabinoid System

Das therapeutische Potenzial der Cannabispflanze beruht auf der Produktion einer ganz bestimmten Gruppe organischer Bestandteile, den sogenannten Phytocannabinoiden („Phyto“ = Pflanze).

Die weiblichen Cannabisblüten und in geringerem Umfang auch andere Teile der Pflanze, mit Ausnahme der Wurzeln, ist gegen Ende ihres Lebenszyklus von glandulären Trichomen bedeckt. Das sind kleine haarähnliche Strukturen, an deren Ende sich je ein einzelnes mit Harz gefülltes Tröpfchen bildet. In diesen Tröpfchen, oder Drüsenköpfen, befinden sich die von der Pflanze produzierten Cannabinoide, Terpene und weitere pharmakologisch wirksame Substanzen.

Zurzeit sind weit mehr als 100 verschiedene Phytocannabinoide bekannt, von denen die meisten noch wenig erforscht sind. Die bekanntesten unter ihnen sind Δ-9-Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD).

Eine Wirkung können diese Substanzen deshalb entfalten, weil es im menschlichen Körper spezielle Rezeptoren für Cannabinoide gibt. Nach der Entdeckung dieser Rezeptoren (CB1 und CB2), ihrer endogenen Liganden (v. a. Anandamid und 2-AG) und den beteiligten Enzymen wurde für dieses komplexe Signalsystem der Begriff „Endocannabinoidsystem“ (ECS) geprägt. Das ECS ist übrigens nicht exklusiv dem menschlichen Körper vorbehalten, sondern in allen Wirbeltieren zu finden.

Das ECS moduliert zahlreiche Neurotransmitter und hat damit einen regulatorischen Einfluss auf viele physiologische Prozesse im ganzen Körper. Unter anderem betrifft das die Schmerzwahrnehmung, Gedächtnisleistung, Immunfunktion, Schlaf- Wachrhythmus, Regulierung von Stress und emotionalen Reaktionen, Neuroplastizität, Appetit und Verdauung usw. – oder, um es mit den Worten des Namensgebers des ECS zu sagen: „Relax, eat, sleep, forget and protect“ (Di Marzo, 1998)

Aus dieser ubiquitären Verteilung der Rezeptoren und deren Einfluss auf fast alle wichtigen physiologischen Prozesse im Organismus ergibt sich ein breites Spektrum potenzieller Therapiemöglichkeiten, über die wir auf dieser Seite gerne näher informieren wollen.